{"id":6183,"date":"2019-08-10T06:18:41","date_gmt":"2019-08-10T05:18:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.presstourism.ch\/WP_ALEX\/?page_id=6183"},"modified":"2019-08-13T08:51:06","modified_gmt":"2019-08-13T07:51:06","slug":"armeniens-bewegte-geschichte-gestern-und-heute","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.presstourism.ch\/?page_id=6183","title":{"rendered":"Armenien\u2019s bewegte Geschichte gestern und heute"},"content":{"rendered":"\n<p>Von&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.insidenews.ch\/author\/jeanpierrereinle\/\">Jean-Pierre Reinle<\/a>&nbsp;-9. August 2019<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.insidenews.ch%2Farmeniens-bewegte-geschichte-gestern-und-heute%2F\"><\/a><a href=\"https:\/\/twitter.com\/intent\/tweet?text=Armenien%E2%80%99s+bewegte+Geschichte+gestern+und+heute&amp;url=https%3A%2F%2Fwww.insidenews.ch%2Farmeniens-bewegte-geschichte-gestern-und-heute%2F&amp;via=Insidenews\"><\/a><a href=\"https:\/\/plus.google.com\/share?url=https:\/\/www.insidenews.ch\/armeniens-bewegte-geschichte-gestern-und-heute\/\"><\/a><a href=\"https:\/\/pinterest.com\/pin\/create\/button\/?url=https:\/\/www.insidenews.ch\/armeniens-bewegte-geschichte-gestern-und-heute\/&amp;media=https:\/\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4601.jpg&amp;description=Das%20%C3%A4ltest-registrierte%20Land%20der%20Welt%20weist%20trotz%20bis%20heute%204%20gravierenden%20Erdbeben%20%C3%BCber%204000%20Jahre%20alte,%20wiederum%20intakt%20aufgebaute%20Pal%C3%A4ste,%20Kl%C3%B6ster,%20usw.\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4601.jpg?ssl=1\"><img src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4601-696x522.jpg?resize=584%2C438&#038;ssl=1\" alt=\"\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/a><figcaption>Eine Licht-\/Wasser-Installation im mittlerweile mit westlicher Infrastruktur ausger\u00fcsteten YEREVAN (Foto jpr)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>Das offenbar \u00e4ltest-registrierte Land der Welt weist trotz bis heute vier (4!) gravierenden Erdbebeben \u00fcber 4\u2019000 Jahre alte, wiederum intakt aufgebaute Monumente wie Pal\u00e4ste, Kl\u00f6ster und Kirchen auf. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren Armenier obend\u2019rein dem von den T\u00fcrken angezettelten, schrecklichen V\u00f6lkermord zum Opfer gefallen. Seit der bislang letzten, sich erst April \u201a18 ereignet \u201esamtenen\u201c Revolution, ist das sympathische Volk hinsichtlich der bereits an die Hand genommenen Zukunft zuversichtlicher: Als Ministerpr\u00e4sident regiert seither der Hoffnungstr\u00e4ger Nikol Pashinjan!<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der V\u00f6lkermord an den Armeniern war einer der ersten systematischen Genozide des 20. Jahrhunderts. Es geschah w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges unter Verantwortung der jungt\u00fcrkischen, vom Komitee f\u00fcr Einheit und Fortschritt gebildeten Regierung des Osmanischen Reichs. Vor allem w\u00e4hrend der Jahre 1915 und \u201a16, jedoch bereits in den zwei vorangegangenen Jahrzehnten kamen bei Massakern und sog. \u201eTodesm\u00e4rschen\u201c aufgrund von Verfolgungen insgesamt je nach grob abweichenden Sch\u00e4tzungen zwischen 380\u2019000 und 1,5 Mio. Menschen zu Tode.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Armenier selbst erkennen in diesem V\u00f6lkermord bis heute ein unges\u00fchntes Unrecht und fordern seit Jahrzehnten ein angemessenes Gedenken auch in der T\u00fcrkei. Die offiziell t\u00fcrkische Geschichtsschreibung und die Regierung der aus dem osmanischen Reich hervorgegangenen Republik T\u00fcrkei bestreiten den Genozid hingegen: Sie glauben die Deportationen \u201ein Erinnerung\u201c als \u201ekriegsbedingte Sicherheitsmassnahmen\u201c wahrzunehmen, welche notwendig geworden seien, weil Armenier das osmanische Reiche verraten, dessen damalige Kriegsgegner unterst\u00fctzt und ihrerseits Massaker an Muslimen begangen h\u00e4tten. Letztlich f\u00fchren sie die Todesf\u00e4lle auf \u201eung\u00fcnstige Umst\u00e4nde und lediglich vereinzelte Uebergriffe zur\u00fcck. Der Zwist um Anerkennung des V\u00f6lkermords als historische Tatsache belastet selbst heutzutage noch die Beziehungen zwischen der T\u00fcrkei auf der einen sowie Armenien und zahlreich westlichen Staaten auf der anderen Seite.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i2.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4566.jpg?ssl=1\"><img src=\"https:\/\/i2.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4566-1024x768.jpg?resize=584%2C438&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7350\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/a><figcaption>Die Eingangshalle des Mashtots Matenadaran-Institutes (Bild jpr)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>Mashtots Matenadaran-Institut<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Museum der Manuskripte und Kunstzeichnungen)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00fcberliefert armenischen Handschriften und begeisternden Miniaturmalerein sind der Stolz der Armenier. Eine Vielzahl davon wird in diesem Zentralarchiv auf eindr\u00fcckliche Weise ausgestellt. Seit 1962 ist es nach dem Entwickler des armenischen Alphabets, dem Heiligen Mesrop Maschtoz benannt. Im Jahr 1997 wurde die Sammlung an Handschriften von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erkl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Hauptteil des Bestandes von 17\u2019000 Handschriften weist auf den Matenadaran des Katholikats der armenisch apostolischen Kirche in Etschmiadsin zur\u00fcck. 1939 gelangte die Sammlung wiederum nach Jerewan, nachdem diese 1920 enteignet und nach Moskau \u00fcberf\u00fchrt worden war. Vom damaligen \u201eHausarchitekten Jerewans\u201c, Mark Grigoryan, wurde das heutige Geb\u00e4ude im neo-armenischen Stil zwischen 1945 und 1957 errichtet. Dessen Magazin wurde \u201eatombombensicher\u201c in den Fels gehauen, leidet deshalb heute aber unter Wassereinbr\u00fcchen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sammlung enth\u00e4lt herausragende Beispiele armenischer Miniaturen, welche dank ziselierter Handstrich- und Farben-F\u00fchrung restlos \u00fcberzeugen! Zudem kommt dem in einen Elfenbeineinband des 6. Jahrhunderts gekleideten Etschmiadsin-Evangeliar von 989 nahezu der Rang einer nationalen Reliquie zu.&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.matenadaran.am\/\">www.matenadaran.am<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i2.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4576.jpg?ssl=1\"><img src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4576-1024x768.jpg?resize=584%2C438&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7351\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/a><figcaption>Ziseliert exakt gef\u00fchrte Handstrich- und Farben-F\u00fchrung in den damaligen Normal- und Miniatur-B\u00fcchern (Foto jpr)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>TUMO Center for Creative Technologies<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Keineswegs nur von seinem schieren Platzausmass her eine absolut revolution\u00e4r zeitgem\u00e4sse Aus- und Weiter-bildungs-St\u00e4tte: Hier lernen bislang rund 2\u2019000 Kinder und Jugendliche v\u00f6llig umsonst \u00fcber Hundertschaften an i-Mac-Hardware mittels digitaler Software-Medien Animation, Programmierung, Filmerstellung, Robotik, die Entwicklung von Spielen, Grafikdesign sowie vor allem auch elektronische und analoge Musik und vieles mehr! Die Studenten von Tumo schreiten mit ihrer Aus- und Weiterbildung aufgrund ihrer individuellen Pr\u00e4ferenzen und im von ihnen selbst f\u00fcr optimal befundenen Tempo fort. Innerhalb dieser flexiblen Rahmenstruktur arbeiten sie auf h\u00f6chst spezifische Lernziele hin. Mitglieder von Tumo werden von Beginn weg dazu ermutigt, vorerst auf alle vier Basis-Disziplinen wie Animation, Spiele-Entwicklung, WebDevelopment und digitale Medien zu fokussieren. Vom Moment ihres individuellen Fortschritts mit den Bildungsinhalten an, sollen sie sich jedoch von den in den vier Sparten zunehmend herausfordernden Projekten auf eine derselben konzentrieren, um damit auf die Vollendung des finalen Projektes innerhalb des zweij\u00e4hrigen Lern-Zyklus hinzuarbeiten. Zus\u00e4tzlich zur Instruktion im selben Haupt-Fokus, deckt der Studienplan ein Set an unterst\u00fctzend technischen, k\u00fcnstlerischen und professionellen Kompetenzen ab. Diese beinhalten Computer-Programmierung, 3D- Modellierung, 2D graphics, Zeichnen, Sounds, Schreiben, online-Literatur und Kommunikation.<\/p>\n\n\n\n<p>Tumos Flagship Location in Yerevan besetzt auf \u00fcber 6\u2019000 Quadratmetern die ersten beiden Stockwerke eines top-modernen Geb\u00e4udes. Dieser Platz ist speziell f\u00fcr die Flexibilit\u00e4t und Transparenz des Tumo-Lernsystems bemessen. Die anderen vier Etagen der Immobilie bieten hingegen Platz f\u00fcr Tech- und Media-Unternehmen, welche das Potenzial haben, Partner der didaktischen Mission von Tumo zu werden. Deren Mieteinkommen gew\u00e4hrleistet die Nachhaltigkeit des Tumo-Programms.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/0.jpg?ssl=1\"><img src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/0-1024x683.jpg?resize=584%2C390&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7352\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/a><figcaption>Selbst\u00e4ndiges Lernen im TUMO Center for Creative Technologies (Teilansicht, Bild zVg)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Tumo liegt in einem von Yerevans gr\u00f6ssten Gr\u00fcnarealen, dem Tumanyan Park, der von den ebenso jugendlichen Mitarbeitenden unterhalten und gemanagt wird. Der Park ist mit einer Anzahl Sport- und erholsamen Einrichtungen wie einem Basketball- und Fussball-Platz ausger\u00fcstet. Die \u201eTumo Plaza\u201c stellt einen willkommenen Link zwischen der Technologie dessen Geb\u00e4udes sowie der nat\u00fcrlichen Kulisse des Tumanyan Parks dar \u2013 und ist ein innovativer Outdoor-Platz, welcher aus weitl\u00e4ufig trianguliertem Rasen und einer Wasserwelt gestaltet ist: Ein reflektierender Pool mit historisch grossem Springbrunnen besticht abends mit hunderten von LED-Lichtern und einer verspielten Pop up-Font\u00e4ne!<\/p>\n\n\n\n<p>Gegr\u00fcndet wurde dieses \u201eNon-Profit Venture\u201c 2011 von Sam und Sylvia Simonian, welche das Ausbildungprogramm vollumf\u00e4nglich \u00fcber ihre Simonian Educational Foundation finanzieren. Tumo Centers f\u00fcr Kreative Technologie gibt es neben Jerewan inzwischen in Dilijan, Gjumri und Stepanakart Armeniens. Weitere sind in Koghb, Masis und anderen Standorten in Armenien und im Ausland unterwegs.&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.tumo.org\/\">www.tumo.org<\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Garni_Temple_02.jpg?ssl=1\"><img src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Garni_Temple_02.jpg?w=584&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7353\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/a><figcaption>Der Mitte des 1. Jh. v.Chr. errichtete Tempel von GARNI (Foto zVg.) s\u00fcd\u00f6stlich von YEREVAN<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Der Tempel von Garni \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 ist ein rund 32 km s\u00fcd\u00f6stlich von JEREWAN bei der Kleinstadt GARNI gelegener Sakralbau-Komplex griechischer Architektur in der Provinz KOTAJK Armeniens. Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung datieren auf das dritte vorchristliche Jahrtausend zur\u00fcck und gruppieren sich um eine damals leicht zu verteidigende Schleife des links vom Hauptfluss ARAS liegenden Nebenflusses AZAT. Offenbar eroberte der urartische K\u00f6nig Argishti I. das Gebiet im 8. Jahrhundert v. Chr.. Die erste schriftliche Erw\u00e4hnung einer \u00fcber Garni thronenden Festung stammt vom r\u00f6mischen Geschichtsschreiber TACITUS aus der Mitte des 1. Jahrhundert v.Chr.. Eine Ausgrabung diesbez\u00fcglicher Ueberreste erfolgte erstmals von 1909-1910, welche sowjetische Arch\u00e4ologen 1949 fortf\u00fchrten. Letztere ergab, dass die genannte Festung wahrscheinlich schon im 3. Jahrhundert v.Chr. als Sommerresidenz f\u00fcr die armenischen K\u00f6nigsh\u00e4user der Orontiden und Artaxiden errichtet wurde. Sie diente ehemals als letzter Zufluchtsort des Mithradates, wo dieser und seine Familie von seinem Stiefsohn und Neffen Rhadamistos ermordert wurden. Gleich mehrere Geb\u00e4ude konnten innerhalb des befestigten Gebietes identifiziert werden: Der zweigeschossige Sommerpalast, ein B\u00e4derkomplex, eine Kirche aus dem Jahr 897 n.Chr., ein Friedhof und der bekanntest und besterhalten graeco-r\u00f6mische Tempel von ionischer Architektur.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer anderen Theorie zufolge, w\u00e4re der Tempel 175 n.Chr. erbaut und erst einige Jahrunderte sp\u00e4ter, n\u00e4mlich 1386 vom zentralasiatischen Herrscher Timur gepl\u00fcndert geworden. Jedenfalls wurde er dann 1679 durch ein starkes Erdbeben nahezu vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt. Dennoch verblieb ein Grossteil der originalen Bausubstanz bis zum 20. Jahrhundert an Ort und Stelle, was einen Wiederaufbau des Geb\u00e4udes zwischen 1969 und 1975 erm\u00f6glichte. Nach der Bekehrung Armeniens zum Christentum wurden einige Kirchen und der Palast eines armenisch-apostolischen Katholikos innerhalb der Befestigungen gebaut. Diese liegen heute allerdings ebenso in Ruinen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4596.jpg?ssl=1\"><img src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4596-1024x768.jpg?resize=584%2C438&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7354\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/a><figcaption>LAVASH als kulinarischer Stolz der Armenier (Foto jpr)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>LAVASH \u2013 ein kulinarischer Stolz der Armenier<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das unges\u00e4uerte Fladenbrot wird \u00fcberwiegend in der armenischen, aserbaidschanischen, t\u00fcrkischen, kurdischen, persischen, georgischen und \u2013 leicht abgewandelt weicher \u2013 ebenso libanesischen K\u00fcche verwendet. Das armenische Nationalbrot bildet einen festen Bestandteil der armenischen Gerichte und ist hier ein Symbol f\u00fcr Familie und Fruchtbarkeit. Lediglich Mehl, Salz und Wasser sind die Zutaten des urspr\u00fcnglichen Rezeptes. Dabei wurde der Teig auf die heissen Fl\u00e4chen des Backofens gegeben und in kleinere Fladen oder grosse mit Durchmesser von bis zu 40cm ausgebreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>In l\u00e4ndlichen Gebieten wird Lawasch weiterhin im versenkt grossen und runden Erdofen (\u201eTonir\u201c) gebacken. Im Voraus getrocknetes Lawash wird gestapelt und gelagert. Frisch hergestelltes Lavasch l\u00e4sst sich leicht formen, trocknet jedoch schnell und wird dann knusprig. Vor dem jeweiligen Verzehr wird es mit wenig Wasser bespr\u00fcht, f\u00fcr eine halbe Stunde mit einem Handtuch abgedeckt, womit es wiederum weich und einsatzbereit ist. Als Imbiss werden in einen weichen Lawash K\u00e4se und frische Kr\u00e4uter gewickelt \u2013 eine Rolle, welche man in armenischer Sprache \u201eb\u2019rdutsch\u201c nennt: Schmeckt hervorragend!<\/p>\n\n\n\n<p>Am 26. November 2014 wurde in Paris anl\u00e4sslich der 9. Sitzung des Regierungsausschusses f\u00fcr den Schutz immaterieller Kulturerbe-Konvention der UNESCO gar beschlossen, Lawasch in deren Liste von Armenien aufzunehmen. Im Uebrigen dient das trockene Lavash als Hostie in der armenischen Kirche.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4579.jpg?ssl=1\"><img src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4579-1024x768.jpg?resize=584%2C438&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7355\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/a><figcaption>Lavash, auch Lawash oder Lawasch und Knusperbrot (Bild jpr)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>Das Kloster Geghard \u2026<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/index-1.jpg?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/index-1.jpg?resize=225%2C161&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7356\" width=\"225\" height=\"161\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption>Das armenische Kloster Geghard in einer Schlucht am Oberlauf des Flusses Azat der Provinz Kotajk (Bild zVg.)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u2026 ist ein armenisches Kloster in einer Schlucht am Oberlauf des Flusses AZAT der Provinz Kotajk. Charakteristisch die teilweise in den Fels gehauenen R\u00e4ume und die Nutzung von H\u00f6hlen. Auch hier sind Eigent\u00fcmlichkeiten der armenischen Baukunst wie stets quadratische Vorhallen namens GAWIT oder kunstvoll behauene Ged\u00e4chtnissteine, CHATSCHKAR anzutreffen. Dieses Kloster geh\u00f6rt zu den bedeutendsten Zeugnissen armenisch-apostolischer Kirche und wurde 2000 ebenfalls ins UNESCO-Welterbe aufgenommen. Zugeschrieben wird die Gr\u00fcndung des Klosters im 4. Jahrhundert n.Chr. am Ort einer heidnischen Quelle dem heiligen Gregor als Patron der armenisch-apostolischen Kirche. Zerst\u00f6rt wurde es im 9. Jahrhundert von den Arabern, sodass keine Bauten mehr aus dieser Zeit erhalten waren. Der Wieder- und Neuaufbau begann 1215. Laut Inschrift der Hauptkirche gelten die Br\u00fcder Ivane und Zakhare als Erbauer, welche die Dynastie der Zakharjan begr\u00fcndeten. Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte das Kloster in den Besitz der dort im Fels ihre Grablege errichtet habenden Adelsfamilie Proschjan. Aufgrund eines heftigen Erdbebens wurde das Kloster 1679 schwer besch\u00e4digt. Vorab f\u00fcr den Tourismus wurde es erst im 20. Jahrhundert wiederum restauriert, und ist seither sowohl auf dessen S\u00fcd-, als auch Ostseite von Geb\u00e4uden umschlossen. Die Kuppel weist ein Stalaktitengew\u00f6lbe auf, und in der Kirche befindet sich ein Wasserbecken (Avazan), in welchem das als wundert\u00e4tig geltende Wasser der heidnischen Quelle gesammelt wird und sich trinken l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4594.jpg?ssl=1\"><img src=\"https:\/\/i2.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4594-1024x768.jpg?resize=584%2C438&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7357\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/a><figcaption>Stalaktiten-Gew\u00f6lbe der inneren Kuppel des in den Fels gehauenen Klosters Geghard (Foto jpr)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>ARARAT- Brandy, Schn\u00e4pse und Wein<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zwar wurde der Jerewaner Getr\u00e4nkehersteller 2002 von Gagik Zarukjan neu gegr\u00fcndet, sieht sich selbst jedoch in der Tradition der \u201eWein- und Schnapsfabrik Jerewan\u201c, welche der armenische Kaufmann Nerses Tairjanz im Jahre 1877 gegr\u00fcndet und 1899 an die russische Kaufmannsdynastie Schustow verkauft hatte. Kurz nach Gr\u00fcndung der armenischen SSR, wurde der Betrieb 1920 verstaatlicht. Aus ihr ging die Yerevan Brandy Company hervor, die sich ebenso als Erbin der Fabrik von Tairjanz sieht\u2026 Jedenfalls f\u00fcgte eingangs vermerkter Gr\u00fcnder zum alten Namen noch Ararat hinzu, weil die Bezeichnung eines Berges in Armenien beliebt f\u00fcr Firmen aller Art ist. Zarukjan liess das alte Gesch\u00e4ftsgeb\u00e4ude der Familie Schustow restaurieren und dort ein Firmenmuseum einrichte. Unsere Degustation j\u00fcngerer und \u00e4lterer Ararat-Jahrgangs-Brandies an Ort \u00fcberzeugte soweit mit intensiver Nase und delikatem Gaumen an unterschiedlichsten Frucht- und Rauch-Noten; liess den Autor dieses Bildberichtes gegen\u00fcber renommiert spanischen Brandies hingegen jenen letztere auszeichnenden, karamellisierten Schmelz vermissen.&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.araratbrandy.com\/\">www.araratbrandy.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>\u201eMasterclass\u201c von Sedrak Mamulyan &amp; traditionell armenische K\u00fcche \u2026<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201eChairman of Development and Preservation of Armenian Culinary Traditions NGO\u201c, Sedrak Mamulyan, k\u00e4mpft als lokaler Platzhirsch offenbar bereits seit 2016 f\u00fcr die UNESCO-Anerkennung der armenischen Spezialit\u00e4t \u201eDolma\u201c, welche Griechen, T\u00fcrken und weitere orientalische L\u00e4nder allerdings ebenso f\u00fcr sich reklamieren. Jedenfalls handelt es sich dabei um Weinbl\u00e4tter, die meist mit Reis, Lammhack, feingehackten Zwiebeln, N\u00fcssen und Gew\u00fcrzen gef\u00fcllt sind. Sie werden in Gem\u00fcse-, Gefl\u00fcgel- oder Fleischbr\u00fche und\/oder Weisswein geschmort oder gekocht sowie vor dem Servieren mit Oliven\u00f6l und Zitronensaft betr\u00e4ufelt: In s\u00fcdlichen L\u00e4ndern mithin ein schon seit Jahrzehnten bekannter Klassiker.<\/p>\n\n\n\n<p>In Sedraks weitl\u00e4ufigem, einer ebenso grossfl\u00e4chig renommierten Teppich-Weberei und \u2013F\u00e4rberei <em>Megerian Carpet <\/em>angesiedelten <em>Megerian <\/em>Restaurant, gehen zwei Frauen hinter Glaswand abgetrennter Ecke der Handfertigung von frisch gebackenem Lawasch nach. W\u00e4hrend \u201eil Maestro\u201c selbst auf einer mittelkleinen, mit Gas betriebenen Kochinsel in einer Kupferpfanne halb-mageres Rindfleisch in rauchheissem Pflanzen\u00f6l anbr\u00e4t, die Temperatur alsbald \u201arunterstellt und das Gargut zugedeckt seinem dezent weiter brutzelnden Schicksal \u00fcberl\u00e4sst\u2026 In eine zweite Kupferpfanne gibt er D\u00f6rr-Aprikosen und \u2013Pflaumen sowie Baumn\u00fcsse in selbes Pflanzen\u00f6l, mischt diese untereinander und erw\u00e4rmt sie f\u00fcr wenige Minuten. Um aus diesem \u201eRagout\u201c eine Art S\u00f6sschen zu generieren, f\u00fcgt er sodann zwecks Abbindens des entstandenen \u201eFonds\u201c leicht umr\u00fchrend etwas Fl\u00fcssigrahm bei und bezirzt damit vor allem die \u2013 um die Kochherd-Insel herum stehend \u2013 zuschauenden Damen. Denn das Andicken einer fl\u00fcssigen Basissauce mit Rahm ist zwar zwischendurch bei gewissen Gerichten nach wie vor legitim \u2013 wenngleich nahezu weltweit l\u00e4ngst wenig Kreativit\u00e4t erforderndes Basis-Kochwissen\u2026 Mit Verlaub \u2013 etwa im Vergleich mit der Zubereitung einer wesentlich aufw\u00e4ndigeren Rotweinsauce \u2013 obend\u2019rein idiotensicher: So viel zur vorg\u00e4ngig in Aussicht gestellten \u201eMasterclass\u201c\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Ehrrettung der traditionell rustikal armenischen K\u00fcche sei allerdings erw\u00e4hnt, dass ihre nahezu s\u00e4mtlichen \u2013 punktuell mit libanesischen Mezzeh vergleichbaren Vorspeisen \u2013 hervorragend munden! Als da w\u00e4ren: Salat mit Linsen, Auberginenrollen, Bulgursalat, Sauerampfersalat mit N\u00fcssen, Salat mit roten Bohnen, eingelegtes Gem\u00fcse, Suppe mit Linsen und Sauerampfer, Bohnensuppe, usw.. Auch ihre Hauptspeisen mit Poulet, Kalb und\/oder Lamm k\u00f6nnen fein sein; bloss wird selbst Rind in Art eines Siedefleisches permanent richtiggehend durchgekocht, sodass es auf dem Teller eher z\u00e4h daher kommt. Und ja, eben erw\u00e4hnte Rahms\u00f6sschen sind allgegenw\u00e4rtig\u2026<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i2.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4585-1.jpg?ssl=1\"><img src=\"https:\/\/i2.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4585-1-1024x768.jpg?resize=584%2C438&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7358\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/a><figcaption>\u201eGarni Jarach\u201c, mit Tomaten, Hackfleisch, Zwiebel, Dill und Koriander gef\u00fcllte sowie mit Salz &amp; Pfeffer abgeschmeckte Auberginen (Bild jpr)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>Die Kl\u00f6ster Haghpat und Sanahin \u2026<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 sind \u2013 wie k\u00f6nnte es anders sein \u2013 ebenso eine von der UNESCO gelistete St\u00e4tte des Weltkulturerbes Armeniens. Die zwei Klosterkomplexe der apostolischen Kirche, deren Bauteile aus dem 10. Jh. stammen, sowie die Sanahinbr\u00fccke \u2013 eine im 12. Jh. errichtete Steinbr\u00fccke \u00fcber den Fluss DEBED \u2013 bilden zusammen die \u00e4ltest weltlichen Baudenkm\u00e4ler Armeniens. Wie zahlreich im Mittelalter erbaute Kl\u00f6ster, bestechen sie architektonisch durch eine Mischung aus byzantinischem und einheimisch-traditionellem Stil. Sie liegen hier in zwei benachbarten Orten auf Hochplateaus am Debed: Vom flachen Nordufer auf das steile S\u00fcdufer desselben f\u00fchrend, wurde die Sanahinbr\u00fccke aus dem Jahre 1192 mit zahlreichen Stufen versehen, um den H\u00f6henunterschied auszugleichen. Ausserdem zieren aus Steinen stilisierte L\u00f6wen die Br\u00fcstungsmauern.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Kontext ist anzubringen, dass Armenien der \u00e4ltest-christliche Staat der Welt ist. Schon 301 (bzw. je nach Info-Quelle 314) erhob K\u00f6nig Trdat III. das Christentum zur Staatsreligion. Die armenisch-apostolischen Gottesh\u00e4user geh\u00f6ren zu den orientalisch-orthodoxen Kirchen, welche sich ehemals bereits im 5. Jh. von der r\u00f6mischen Reichskirche getrennt hatten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/images.jpg?ssl=1\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/images.jpg?resize=584%2C391&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7359\" width=\"584\" height=\"391\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><figcaption>Kloster Sanahin (Foto zVg.)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4613.jpg?ssl=1\"><img src=\"https:\/\/i1.wp.com\/www.insidenews.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/DSCN4613-1024x768.jpg?resize=584%2C438&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-7360\" data-recalc-dims=\"1\"\/><\/a><figcaption>Kloster Haghpat (Bild jpr)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>GJUMRI, Stadt des (Kunst-)Handwerks<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als Hauptstadt der Provinz SCHIRAK ist sie die zweitgr\u00f6sste Stadt Armeniens und liegt im Westen des Landes nahe der Grenze zur T\u00fcrkei auf etwa 1592 M.\u00fc.M. Die Stadt verf\u00fcgt inzwischen \u00fcber rund 150\u2019000 Einwohner, welche sich sprachlich eines lokalen Dialekts bedienen. Seit der Antike war der Ort schon sporadisch besiedelt. Die heutige Stadt entstand gem\u00e4ss Ueberlieferung bei einer 1837 gegr\u00fcndet russischen Festung. Sodann war sie bis zum Ersten Weltkrieg Hauptstadt einer Verwaltungseinheit des Russischen Kaiserreichs und der fr\u00fchen Sowjetunion im Gouvernement Eriwan.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 7. Dezember 1988 ersch\u00fctterte ein schweres Erdbeben die Region LORI im Norden der armenischen SSR, bei welchem 25\u2019000 Menschen ums Lebens kamen. Neben der nahezu vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rten Stadt SPITAK wurden Leninakan und Kirowakan (heute Wanadsor) sowie manch ein umliegendes Dorf schwer besch\u00e4digt. Insbesondere zahlreich&nbsp;nicht&nbsp;sozialistische L\u00e4nder (\u2026) beteiligten sich an den Wiederaufbau-Arbeiten. Dies spiegelt sich in der vielf\u00e4ltigen Architektur der Neubauten wieder, die h\u00e4ufig typische Z\u00fcge der betreffenden L\u00e4nder aufweist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die 1939 gegr\u00fcndet Staatliche Universit\u00e4t Schirak und die 1990 begr\u00fcndet private Fortschritt-Universit\u00e4t befinden sich in Gjumri. Daneben betreiben mehrere Universit\u00e4ten aus Jerewan einen Campus in dieser Stadt: Staatliche Ingenieuruniversit\u00e4t Armeniens, Staatliches Konservatorium, Hajbusak-Universit\u00e4t, Armenisch Staatliche Wirtschaftsuniversit\u00e4t, Staatliche Kunstakademie und Staatliches Institut f\u00fcr Theater und Kinematographie.<\/p>\n\n\n\n<p>Industriell gibt es in Gjumri Teppichwebereien und Metall verarbeitende Fabriken. Nach den 1988 entstandenen Verw\u00fcstungen des Erdbebens von Spitak stieg die Arbeitslosenquote extrem an, ist inzwischen jedoch wiederum positiv abgeflacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit 2014 gibt es das \u201eGyumri Technology Center\u201c, das den technologischen Fortschritt der Region f\u00f6rdert, indem \u2013 analog zum TUMO Center in Jerewan \u2013 junge Menschen in vielf\u00e4ltiger Programmierung ausgebildet werden. Nicht nur in der IT-Branche er\u00f6ffnet der eingangs erw\u00e4hnt seit Mai 2018 neu regierende Ministerpr\u00e4sident Nikol Pashinjan der armenischen Jugend noch verst\u00e4rkt neue Perspektiven, was einen Teil der Etablierung seines innovativen Politikstils bilden soll !<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLast but not least\u201c befindet sich f\u00fcnf Kilometer s\u00fcdlich des Stadtzentrums von Gjumri der landesweit zweitwichtigste Flughafen.&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.gyumri.com\/\">www.gyumri.com<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u2013&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.gtc.am\/\">www.gtc.am<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Konklusion: Vielseitig spannende Kultur aufgrund gr\u00f6sster Historie und sympathisch herzlichem Volk !<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anreise<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am besten wird von Z\u00fcrich oder Genf aus \u00fcber Kiew der Ukraine die Hauptstadt Eriwan angeflogen. ZH-Kiew dauert um 2,5 , Genf-Kiew 3,5 Stunden, sowie deren gemeinsamer Anschlussflug von Kiew nach Yerevan 3 Stunden und 40 Minuten. Hin und zur\u00fcck kosten diese etwa per Ukraine International Airlines von ZH aus rund preisg\u00fcnstige 400.-, von Genf aus 500.- CHF. Der Zwischenhalt in Kiew betr\u00e4gt normalerweise 2 bis 2,5 Stunden bei Ankunft von Z\u00fcrich, 1 bis 1,5 Stunden von Genf her.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Neueres Stadthotel in Yerevan<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Holiday Inn Express Yerevan, 97, 2 Pavstos Buzand St, Yerevan 0002,&nbsp;&nbsp; Armenien,&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.holidayinnexpress.com\/\">www.holidayinnexpress.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Rustikal sympathische&nbsp;<\/strong>(bed &amp; breakfast)&nbsp;<strong>Pension in Gyumri<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Villa Kars, Abovyan 182, Gyumri,&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.villakars.com\/\">www.villakars.com<\/a>&nbsp;,&nbsp;<a href=\"mailto:info@villakars.com\">info@villakars.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von&nbsp;Jean-Pierre Reinle&nbsp;-9. August 2019 Das offenbar \u00e4ltest-registrierte Land der Welt weist trotz bis heute vier (4!) gravierenden Erdbebeben \u00fcber 4\u2019000 Jahre alte, wiederum intakt aufgebaute Monumente wie Pal\u00e4ste, Kl\u00f6ster und Kirchen auf. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren Armenier obend\u2019rein &hellip; <a href=\"http:\/\/www.presstourism.ch\/?page_id=6183\">Continuer la lecture <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":713,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"spay_email":""},"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P468TV-1BJ","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.presstourism.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6183"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.presstourism.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.presstourism.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.presstourism.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.presstourism.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6183"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/www.presstourism.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6247,"href":"http:\/\/www.presstourism.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6183\/revisions\/6247"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.presstourism.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/713"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.presstourism.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}